Süßer Kürbis Hefezopf mit Pecannussfüllung

Kürbiszopf fertig gebacken

Was passt besser zum Herbst als Kürbis? Für mich tatsächlich wenig. Kürbis gehört in der kalten Jahreszeit nämlich fix dazu. Egal ob in Form von Suppe, Brot oder Gnocchi. Kürbis ist einfach so unheimlich vielfältig einsetzbar. Er schmeckt aber auch in süßen Kreationen ausgezeichnet. Wie etwa als süßer Kürbis Hefezopf mit Pecannussfüllung.

Süßer Kürbiszopf angerichtet auf einem Holzbrett mit Kürbissen und Pecannüssen

Du kannst den Hefezopf übrigens in unterschiedlichen Formen backen. Entweder – so wie ich in diesem Rezept – als geflochtenen Zopf. Dazu rollst du den Teig etwa fingerdick aus, bestreichst ihn mit geschmolzener (aber Achtung: nicht mit heißer!) Butter und verteilst anschließend die Nussfüllung darauf. Den Teig rollst du dann ein, schneidest ihn in zwei Stränge und legst diese anschließend abwechselnd übereinander. Dann geht es für den süßen Kürbis Hefezopf auch schon ab in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform und ab in den Ofen.

Alternativ kannst du aus dem Teig auch ein Zupfbrot machen: Dafür rollst du den Teig nicht ein, sondern schneidest ihn in gleich große Rechtecke, die du in einer Kastenform schichtest. Die genaue Anleitung dazu findest du hier.

Süßer Kürbiszopf mit Pecannussfüllung

Zutaten
  

Für den Teig

  • 250 gr Kürbispüree Hokkaido oder Butternuss
  • 300 gr Mehl
  • 7 gr Stärke
  • 1/2 Pkg Trockenhefe
  • 35 gr brauner Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 125 ml Milch lauwarm
  • 35 gr Butter
  • 1 TL Zimt

Für die Füllung

  • 100 gr Pecannüsse
  • 70 gr brauner Zucker
  • 50 gr Butter weich
  • Zimt nach Belieben

Anleitungen
 

  • Lauwarme Milch mit einem Löffel Zucker und der Hefe vermischen. Das Mehl mit der Stärke mischen, Ei, Butter, Zucker, Kürbis, Zimt und Salz zugeben. Mit der Milchmischung übergießen. Die Zutaten mit den Händen oder in einer Küchenmaschine mit Knethakenaufsatz zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Hinweis: Es handelt sich hier um einen sehr weichen Teig!
  • Den Teig in eine Schüssel geben, mit Frischhaltefolie abdecken und mindestens eine Stunde an einem zimmerwarmen Ort ruhen lassen. Alternativ kann auch ein feuchtes Geschirrtuch zum Abdecken verwendet werden.
  • Eine Kastenform mit Backpapier auslegen und das Backrohr auf 165 Grad Umluft vorheizen.
  • Den Hefeteig auf einer sehr gut bemehlten Arbeitsfläche fingerdick zu einem Rechteck ausrollen.
  • Die Pecannüsse in kleine Stücke schneiden und mit der Hälfte des Zuckers in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze karamellisieren. Dabei ständig umrühren, damit die Mischung nicht anbrennt.
  • Die Butter kurz in der Mikrowelle wärmen, sodass sie sich leicht verstreichen lässt aber nicht komplett geschmolzen ist. Sie sollte auf keinen Fall zu heiß sein, da sich der Teig ansonsten nicht mehr verarbeiten lässt. Butter mit Zimt und dem restlichen Zucker mischen und gleichmäßig auf dem Teig verstreichen.
  • Anschließend die Nüsse auf dem Teig verteilen, den Teig einrollen und längs in zwei Streifen schneiden. Den Teig dabei an der oberen Seite nicht ganz durchschneiden, sodass die Hälften miteinander verbunden bleiben. Die Stränge abwechselnd übereinander legen und den Zopf in die Kastenform geben. Mit einem Geschirrtuch bedeckt weitere 30 Minuten ruhen lassen.
  • Bei 165 Grad 45 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen testen, ob der Zopf durchgebacken ist. Dazu das Holzstäbchen in den Hefezopf stechen: Bleibt kein Teig kleben, ist er fertig.

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