Faschingskrapfen

Faschingskrapfen mit Marillenmarmelade

Im Februar darf für mich eines nicht fehlen: Faschingskrapfen. Wenn wir heuer schon ohne die typischen Faschingsfeiern auskommen müssen, sind die Krapfen umso wichtiger. Deshalb habe ich einen ersten Versuch gestartet, meine eigenen Krapfen zu backen.

Frisch gebackene Faschingskrapfen

Mein erster Versuch hat leider nicht wirklich geklappt. Ich hatte kein Thermometer, um die Temperatur des Öls zu messen. Krapfen soll man nämlich in 150 bis 160 Grad heißem Kokos- oder Sonnenblumenöl ausbacken. Ich hatte allerdings gelesen, dass man alternativ ein Holzstäbchen in das Öl halten kann. Sobald sich kleine Bläschen bilden, hat es die richtige Temperatur. Das habe ich auch so gemacht. Allerdings war mein Öl viel zu heiß. Dadurch sind die Krapfen außen sehr schnell dunkel geworden und waren in der Mitte nicht durch.

Füllen von Faschingskrapfen mit Hilfe eines Dressiersackes

So schnell habe ich mich aber nicht geschlagen gegeben. Ich habe mir ein Thermometer gekauft und einen zweiten Versuch gestartet. Und wie ihr auf den Bildern seht, ist das Ergebnis wirklich toll geworden. Die Krapfen habe ich in einem Topf ausgebacken und dazu Kokosöl verwendet. Den Topf habe ich mich mit einem Deckel geschlossen – so bekommen die Faschingskrapfen ihren typischen weißen Rand.

Faschingskrapfen nach dem Füllen mit Marmelade

Die Krapfen habe ich mit Marillenmarmelade gefüllt. Ihr könnt bei der Füllung jedoch auch kreativ werden: Von Vanillepudding über verschiedene Marmeladen bis hin zu Schokoaufstrich. Es gibt so gut wie keine Grenzen.

Krapfen in einer Holzkiste

Faschingskrapfen

Zutaten
  

  • 500 gr Mehl
  • 250 ml Milch lauwarm
  • 60 gr Butter
  • 3 Eigelb
  • 60 gr Zucker
  • 1 Würfel Hefe oder 1 Packung Trockenhefe
  • Abrieb einer Biozitrone
  • 2 Prisen Salz
  • 1 Stamperl Rum
  • Vanillearoma

Anleitungen
 

  • Die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen.
  • Alle Zutaten bis auf die Butter mit den Händen oder mit der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten. Anschließend die kalte Butter in kleine Stücke schneiden und unter den Teig kneten. Falls du den Teig mit der Küchenmaschine knetest, solltest du den Teig abschließend noch kurz mit den Händen durchkneten. In eine Schüssel geben und mit Frischhaltefolie abgedeckt 60 Minuten ruhen lassen.
  • Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und 70 Gramm Stücke abteilen. Die Stücke zu Kugeln formen, auf ein bemehltes Geschirrtuch geben und mit Frischhaltefolie abgedeckt weitere 45 Minuten ruhen lassen.
  • Kokos- oder Sonnenblumenöl in der Fritteuse oder in einem Topf auf 160 Grad erhitzen. Hier empfiehlt sich ein Thermometer zu verwenden. Die Krapfen in das Öl geben und einen Deckel auf den Topf geben. Auf jeder Seite etwa zweieinhalb Minuten backen.
  • Die Krapfen auf Küchenrolle legen, damit das überschüssige Fett aufgesaugt wird. Die Krapfen auskühlen lassen und anschließend mit nach Belieben füllen. Dazu gibst du die Füllung in einen Dressiersack und verwendest eine lange dünne Tülle.
  • Die Krapfen mit Puderzucker bestreuen.

Das Rezept habe ich bei DiviTV gesehen und etwas abgewandelt. Schaut unbedingt mal auf ihrem YouTube Kanal vorbei, sie hat sehr viele tolle Rezepte.

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