Zitronen-Cheesecake mit Holunderbaiser und Erdbeeren

Käsekuchen mit Erdbeeren und Holunderbaiser

Wo sind die Käsekuchen-Liebhaber? Ich bin ein absoluter Käsekuchenfan. Moderner und internationaler klingt natürlich Cheesecake, wobei im Endeffekt dasselbe gemeint ist. Ein Kuchen dessen Hauptbestandteil Quark – oder auf österreichisch Topfen – ist. Zu einem klassischen Käsekuchen kommen außerdem ungesalzener Frischkäse, Eier, Zucker und Milch dazu. Macht man eine Käsesahnetorte kommt außerdem noch Sahne hinein.

Mir ist das aber meistens zu üppig. Deshalb habe ich eine Version gebacken, die keinen Frischkäse und keine Sahne braucht. Dafür kommt jede Menge Magertopfen zum Einsatz. Durch die Zugabe von Zitronensaft wird der Käsekuchen herrlich frisch. Wollt ihr dem Kuchen eine richtig zitronige Note verleihen, gebt ihr am Besten auch noch die Zitronenschale dazu. Dekorieren könnt ihr den Kuchen übrigens mit den Früchten eurer Wahl. Ich habe Erdbeeren verwendet, jedoch passen auch andere Beerensorten hervorragend dazu: egal ob Himbeeren, Blaubeeren oder Brombeeren. Es passen aber auch Kirschen, Pfirsiche und so gut wie jede andere Obstsorte super dazu. Da der Kuchen nicht zu süß ist, dekoriere ich ihn meistens noch mit Baiser. In diesem Fall mit einem super leckeren Holunderbaiser.

Käsekuchen mit Erdbeeren und Holunderbaiser

Zitronen-Cheesecake mit Holunderbaiser und Erdbeeren

Zutaten
  

Für den Cheesecake

  • 100 gr Butter weich
  • 125 gr Zucker
  • 500 gr Magertopfen
  • 3 Eier
  • 60 gr Weizengrieß
  • 1/2 Pkg Backpulver
  • 2 Zitronen

Für das Baiser

  • 1 Eiweiß
  • Zucker
  • 4 EL Holundersirup

Anleitungen
 

Für den Kuchenteig

  • Butter und Zucker mit dem Mixer oder der Küchenmaschine schaumig rühren, die Eier zugeben und einige Minuten weiterschlagen. Den Grieß mit Backpulver mischen und unterrühren, zum Schluss den Topfen und den Zitronensaft hinzugeben. Wer es gerne sauer mag, verwendet einfach mehr Zitronensaft oder reibt die Schale der Zitronen in die Mischung hinein.
  • Den Kuchen in eine gefettete und mit Grieß ausgestreute Form mit 25 Zentimeter Durchmesser geben. Bei 180 Grad 40 Minuten backen. Anschließend den Kuchen mit Alufolie abdecken und noch weitere 15 Minuten weiterbacken. Den Kuchen nicht sofort aus dem Ofen holen, sondern bei leicht geöffneter Ofentür ca 40 Minuten auskühlen lassen. Nachdem der Kuchen komplett ausgekühlt ist, könnt ihr ihn aus der Form lösen.

Für das Baiser

  • Damit das Baiser die perfekte Konsistenz bekommt, wiegt ihr euer Eiweiß am Besten ab. Denn für Baiser braucht man generell doppelt so viel Zucker wie Eiweiß. Ihr wiegt also ein Eiweiß ab und rührt es dann mit der doppelten Menge Zucker über Wasserdampf schaumig. Dabei braucht ihr keine Angst zu haben, dass die Mischung zu heiß wird. Denn auch wenn das Wasser kochen sollte, kann das Eiweiß nicht überhitzen. Anschließend gebt ihr vier Esslöffel Holunderblütensirup dazu und schlagt die Masse in einer frischen Schüssel mit dem Mixer oder der Küchenmaschine auf. Ihr könnt das Baiser auch in der heißen Schüssel aufschlagen, allerdings dauert es dann viel länger bis es die richtige Konsistenz bekommt. Das Baiser ist fertig wenn es sehr steif ist und eine glänzende weiße Farbe hat.
  • Mit einem Spritzbeutel dekoriert ihr es anschließend auf den Cheesecake und flämmt es mit einem Bunsenbrenner an. Dazu könnt ihr die Früchte eurer Wahl auf dem Kuchen verteilen.

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