Lebkuchen mit Pottasche und Hirschhornsalz

Lebkuchenhaeuser

Lebkuchen ist der absolute Klassiker unten den Weihnachtskeksen und gehört definitiv zu meinen Must-haves auf dem Keksteller. Lebkuchen schmeckt nicht nur richtig gut, sondern lässt sich auch vielfältig verarbeiten. Etwa zu Weihnachtskeksen oder Lebkuchenhäusern in unterschiedlichen Formen und Varianten. Dieses Rezept für Lebkuchen mit Pottasche und Hirschhornsalz ist absolut geling sicher, der Teig lässt sich perfekt verarbeiten und der Lebkuchen bleibt lange weich. Denn Pottasche und Hirschhornsalz verleihen dem Lebkuchen seinen typischen würzigen Geschmack und machen den Lebkuchenteig locker.

Lebkuchenhaus verziert mit Mandeln und Zuckerguss

Zubereitung von Lebkuchen

Für den Lebkuchenteig werden alle Zutaten entweder von Hand oder mit dem Knethaken der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verarbeitet. Anschließend lohnt es sich, den Teig im Kühlschrank über Nacht rasten zu lassen, bevor man ihn weiterverarbeitet. Der Teig lässt sich so nämlich viel leichter ausrollen und bleibt nicht kleben. Außerdem nimmt ein gerasteter Lebkuchenteig beim Backen eine viel schönere Farbe an als ein Teig, der nur kurz oder überhaupt nicht rasten konnte. Zwar machen Pottasche und Hirschhornsalz den Lebkuchen locker, allerdings solltet ihr beim Ausrollen unbedingt darauf achten, den Teig nicht zu dünn auszurollen. Ansonsten wird der Lebkuchen schnell hart und verbrennt zudem sehr schnell im Ofen.

Lebkuchenkekse in Form von Schneeflocken, verziert mit Zuckerguss

Den Lebkuchen solltet ihr vor dem Backen unbedingt mit Milch bestreichen. So bekommt er eine schöne Farbe und eine gleichmäßige Oberfläche. So könnt ihr den Lebkuchen anschließend auch sehr einfach verzieren. Bestreicht ihr den Lebkuchen mit Eigelb, bildet sich beim Backen ein welliger Film auf dem Teig. Dieser bleibt auch nach dem Backen bestehen, sodass der Lebkuchen keine gleichmäßige und ebene Oberfläche hat. Vor allem wenn ihr mit Zuckerguss arbeitet, ist das Verzieren so sehr schwierig. Der Lebkuchen sollte noch sehr weich sein, wenn er aus dem Backofen geholt wird. Wird der Lebkuchen zu lange gebacken und kommt bereits hart aus dem Ofen, wird er anschließend sehr schnell trocken und sehr hart. Sollte dies doch der Fall sein, könnt ihr die Lebkuchen mit einer Apfelscheibe in der Keksdose aufbewahren – so wird der Lebkuchen nämlich wieder weich.

Nikoläuse aus Lebkuchen

Das Verzieren von Lebkuchen

Den ausgekühlten Lebkuchen könnt ihr nach Belieben verzieren. Ich persönlich finde die Dekoration mit Zuckerguss am schönsten. Die weiße Farbe des Zuckergusses bildet nämlich einen wunderschönen Kontrast zu den bräunlichen Lebkuchen. Dafür schlage ich Eiweiß über dem Wasserbad auf und gebe so viel Staubzucker zu, bis eine sehr zähle Masse entsteht. Diese dressiere ich mit einer sehr feinen Spritztülle auf den Lebkuchen auf. Auch Schokolade eignet sich perfekt zur Verzierung von Lebkuchen. Dafür schmelzt ihr Kuvertüre und taucht die Lebkuchen darin oder füllt euch die Kuvertüre in einen Spritzbeutel und verziert so die Lebkuchen.

Lebkuchen mit Pottasche und Hirschhornsalz

Zutaten
  

  • 500 gr Honig
  • 500 gr Roggenmehl
  • 500 gr Weizenmehl
  • 400 gr Zucker
  • 300 gr Nüsse gemahlen
  • 5 Eier
  • 2 Pkg Orangenschale
  • 2 Pkg Zitronenschale
  • 20 gr Pottasche
  • 10 gr Hirschhornsalz
  • 20 gr Nelkenpulver
  • 40 gr Zimt

Anleitungen
 

  • Alle Zutaten mit der Hand oder dem Knethaken der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig verkneten
  • Den Teig in einem Plastiksack verpackt über Nacht im Kühlschrank rasten lassen
  • Denn Teig etwa 0,5 Zentimeter dünn ausrollen und wie gewünscht weiterverarbeiten
  • Den Lebkuchenteig dünn mit Milch bestreichen und je nach Größe der Kekse etwa 10 Minuten bei 170 Grad goldgelb backen

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